Servus FCA-Fans,
es ist so weit, am Samstag findet zum zweiten Mal unser Tribünenfest statt. Der Lage- und Bühnenprogrammplan stehen, die Festshirts sind geliefert und die Tombolapreise versprechen einiges. Ob VIP-Tickets oder Wertgutschein, es dürfte für alle ein attraktiver Preis dabei sein. Details hierzu gibt es in Kürze mittels gesondertem Flyer.
Um Wartezeiten an den jeweiligen Ständen zu vermeiden und Abläufe zu vereinfachen, wird es wieder Token zur Bezahlung geben, die am entsprechenden Verkaufsstand (siehe Lageplan) lediglich in bar erworben werden können. Ausschließlich das Festshirt sowie die Tombolalose können direkt bar, ohne Token, bezahlt werden.
Während an den Getränkeständen die üblichen Spieltagsgetränke ausgeschenkt werden, wird am Essenstand Abwechslung geboten. Neben Leberkäs- und Grillkäsesemmeln wird es Ragu im Fladen, frischen Steckerlfisch vom Holzkohlegrill sowie Lachssemmeln geben.
Für Nachzügler steht nach dem Spiel der Eingang neben dem Fanshop offen.
Bis Samstag!
2 . ulrich biesinger tribünenfest - Programm & Lageplan
10.9.26
2 . Ulrich Biesinger Tribünenfest
28.8.26
Es ist wieder so weit: Tribünenfest!
Zum zweiten Mal - und damit schon fast traditionell - findet, nach dem Heimspiel gegen Leverkusen am 12.09., das Ulrich Biesinger Tribünenfest hinter unserer UBT statt.
Neben Essen und Trinken zu vergünstigten Preisen, einer Ausstellung zum Rosenaustadion, Beiträgen zu Aktuellem aus dem UBT e.V., einer Tombola, einem Festshirt und einem vielseitigen Rahmenprogramm gibt es dieses Jahr auch nach dem Spiel Live-Musik.
Nach Spielende Feiern wir gemeinsam den Heimsieg, unseren Verein und vor allem unsere Tribünengemeinschaft.
Ein Lage- und Programmplan folgen zeitnah. Gleich der Hinweis, dass nur Barzahlung (über Token) möglich ist. Der Verkauf der Token startet bereits ab Stadionöffnung.
Der Zugang zum Fest ist nach Spielende auch ohne Eintrittskarte für das Heimspiel möglich.
Es geht nur gemeinsam - auch beim Feiern!
Der VAR raubt uns die Freude am Fussball
20.8.26
Mit Beginn der Bundesligasaison 2017/2018 wurde der Video Assistant Referee im deutschen Fußball mit dem Ziel eingeführt, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen zu korrigieren und den Fußball gerechter zu machen. Selbst Fans, die der Neuerung anfangs noch offen und positiv gegenüberstanden, konstatieren nach mittlerweile 9 Jahren, dass der VAR den Charakter des Spiels grundlegend verändert hat.
Während der Fußball von Intensität und Rhythmus lebt, leidet der Spielfluss erheblich unter den sich in die Länge ziehenden Unterbrechungen. Wir müssen ebenfalls schmerzlich feststellen, dass er den emotionalsten Moment des Spiels zerstört hat. Statt spontaner Freude bei einem Tor herrscht Unsicherheit ob einer möglichen Überprüfung. Dabei bleiben Entscheidungen aufgrund unterschiedlicher Eingriffsschwellen, uneinheitlichen Auslegungen oder menschlichen Fehlern weiterhin umstritten. Die Hoffnung bei Einführung auf eine objektive Gerechtigkeit hat sich nicht erfüllt, vielmehr schafft der Videoassistent neue Ungerechtigkeiten.
Die These, es gäbe mit dem VAR weniger Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, stellte sich als Trugschluss heraus. Es gibt jetzt noch mehr. Trotz einer Vielzahl an Reparatur- und Optimierungsversuchen wird der Videoassistent mittlerweile von einem Großteil der Fußballfans abgelehnt und trifft im Stadion auf immer mehr Wut und Unverständnis. Dass der Fußball nie fehlerfrei war und es auch nicht sein muss, ist eine Erkenntnis, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben. Wir möchten die objektiv messbaren Erfolge des VAR dabei nicht in Abrede stellen. Wir möchten vielmehr darauf aufmerksam machen, dass der Preis für den objektiven Nutzen zu hoch ist. Einen Preis, den wir nicht länger bereit sind zu bezahlen.
"Eure Spielchen mit Reformen - nicht mit uns"
28.6.26
Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.
Nun - kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine - zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände nicht im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.
Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.
Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine - basierend auf dem monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten - soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.
Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.
Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.
Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.
Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen - ihr habt es nicht anders verdient.
Fanszenen Deutschlands im Juni 2026
Wir lassen uns nicht spalten - Innenminister: Feinde der Fankultur!
4.5.26
Etwas mehr als einen Monat ist es noch hin, bis die nächste Innenministerkonferenz in Hamburg tagt - und wir müssen noch immer davon berichten, dass die nach der letzten IMK versprochene Transparenz Fehlanzeige bleibt.
Was genau auf der Agenda stehen wird, ist entsprechend nicht klar - die Erfahrungen der letzten IMK, die Drohungen der Politik gegenüber Vereinen und Verbänden, unterwürfige Verbände sowie die besorgniserregende Zunahme von Polizeigewalt und rechtswidrigen Maßnahmen gegen Fußballfans lassen uns allerdings wenig hoffnungsfroh sein. Während manche Innenminister und die Polizei daran zu arbeiten scheinen, Fanszenen zu spalten und eine Unterscheidung von „guten“ und „schlechten“ Fans zu konstruieren, möchten wir also diese heiße Phase der Saison nutzen, um erneut deutlich zu machen: Wir lassen uns nicht spalten!
Seit dem letzten Jahr drücken gewisse Politiker den Vereinen und Verbänden die Pistole auf die Brust und drohen mit harten Mitteln, sollten sie ihren Forderungen nicht nachkommen. Dabei ist unter anderem die Rede von Lizenzentzügen, von Übertragung der Polizeikosten auf die Vereine sowie von personalisierten Tickets. Maßnahmen also, die die Vereine in die Knie zwingen und finanziell bedrohen können. Stellt euch vor, eurem Lieblingsverein wird die Lizenz für den Spielort des Stadions entzogen - oder zumindest für den Gästeblock! Wie sehr das Fehlen von Gästefans das Stadionerlebnis beeinträchtigen kann, ist bereits in vielen Ländern zu beobachten. Zustände, die wir uns nicht herbeiwünschen - gerade, wenn wir selbst als Auswärtsfahrer betroffen wären.
An dieser Stelle müssen auch die Verbände explizit angesprochen werden: DFB und DFL sonnen sich in schönen Bildern und vollen Stadien, die die Fanszenen ihnen Jahr für Jahr von Bundesliga bis in die unteren Ligen servieren. Dass für die Fans, für das besondere Stadionerlebnis in Deutschland und gegen willkürliche Maßnahmen ihre starke Stimmen erhoben werden, ist von den Verbänden erwartungsgemäß nicht zu vernehmen. Stattdessen wird eifrig den populistischen Forderungen gefolgt und an einer völlig undurchsichtigen zentralen SV-Kommission gearbeitet.
Die DFL sowie der DFB scheinen sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und vor dem Populismus der Politik einzuknicken. Sie scheinen bereit, unnötig repressive Maßnahmen wie die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien durchzuwinken, um „schlimmere Übel“ abzuwenden. Die Verschärfungen eben dieser Richtlinien gehen also auch klar auf das Konto der Verbände, die weder ihren Vereinen Rückhalt bieten noch den wirtschaftlichen Faktor von aktiver sowie lebendiger Fankultur berücksichtigen wollen. Und das alles wegen einer hochstilisierten Gefahrenlage in deutschen Fußballstadien.
Es erschließt sich uns zudem auch sechs Monate nach der letzten IMK nicht, weshalb diejenigen Politiker, die sich mit der inneren Sicherheit Deutschlands beschäftigen sollen, überhaupt über den Fußball sprechen. Die herbeifantasierten Schreckgespenster gefährlicher Stadien wurden doch bereits im Vorfeld der letzten IMK entzaubert! Weshalb also wollen gewisse Innenminister das bunte und lebendige Stadionerlebnis durch repressive, rechtlich fragwürdige Maßnahmen aufs Spiel setzen?
Weshalb wollen sie das Risiko in Kauf nehmen, Vereine finanziell zu ruinieren und Fankultur zu beerdigen?
Die realitätsfremden Wahrnehmungen von Politikern, die selten bis nie einen Fuß in unsere Stadien gesetzt haben, können nicht unwidersprochen bleiben. Wir Fans wissen, wie die Realität aussieht: der Fußball ist nach wie vor sicher und gleichzeitig braucht das Stadionerlebnis die lebendige Fankultur!
Die Zahlen der tatsächlich gefährlichen Vorfälle in Stadien sind so verschwindend gering, dass sie dieses Maßnahmenpaket niemals rechtfertigen können.
Lasst uns ihnen gemeinsam zeigen, was wir davon halten - wir lassen uns nicht spalten!
Fanszenen Deutschlands - Mai 2026
3 Monate nach der IMK ist 3 Monate vor der IMK – ein Halbzeitfazit
1.4.26
In der Länderspielpause kamen am 28. März 2026, Vertreter von über 50 Fanszenen aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin zusammen, um sich unter anderem über den Eskalationskurs der Innenministerkonferenz und der Sportministerkonferenz zu beraten. Auch Fanszenen, die aufgrund des Spielbetriebs unterhalb der dritten Liga nicht dabei waren, stehen inhaltlich hinter dieser Stellungnahme.
Die letzte IMK im Dezember 2025 hat durch ihren Populismus und ihre Repressionsideen für deutsche Stadien für Aufruhr gesorgt – ihr erinnert euch! Die nächste IMK ist bereits für Juni 2026 angesetzt. Eine gute Gelegenheit also, auf den aktuellen Stand zu blicken, denn: Die aktuelle Entwicklung in deutschen Stadien ist alarmierend! Immer öfter werden Stadionbesucher zu Opfern unverhältnismäßiger Polizeigewalt.
Dies zeigt sich eindeutig seit einigen Jahren und ganz speziell eindrücklich seit Beginn des Jahres 2026. Bei den Spielen Borussia Dortmund gegen FC Bayern München, Hertha BSC gegen FC Schalke 04 und Vfl Wolfsburg gegen Werder Bremen kam es zu zahlreichen zum Teil schwer verletzten Fans. Deutlich wird dies aber auch durch diverse Fanszenen, die mit fadenscheinigen Begründungen auf der Anreise zu ihren Auswärtsspielen zurückgeschickt und hiermit massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Aktuell vergeht kaum ein Wochenende ohne einen solchen Skandal. Den Tiefpunkt dieser Entwicklung stellt die hundertfach verhinderte Ausreise von Anhängern von Borussia Dortmund zum Champions League-Spiel bei Atalanta Bergamo durch die Bundespolizei dar. Die zugunsten der Fans entschiedenen Eilverfahren zeigen wiederholt sehr deutlich, dass die Polizei sich im Umgang mit Fußballfans nicht an Recht und Gesetz gebunden sieht!
Böse Zungen behaupten, dass diese jüngste Gewalteskalation seitens der Polizei kein Zufall sein kann. Auch wir sehen sie als systematischen Teil einer arglistigen Strategie der Hardliner aus Innen- und Polizeibehörden mit Blick auf die kommende IMK sowie im Zuge der derzeit stattfindenden Geheimverhandlungen zur Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien. Das Kalkül dahinter scheint so perfide wie offensichtlich: Möglichst schockierende Bilder und Schlagzeilen sollen das politik- und polizeieigene Narrativ, die Stadien seien nicht sicher, Woche für Woche unterfüttern. In dem Wissen, dass die seit Jahren rückläufigen polizeieigenen Zahlen keinerlei Verschärfung rechtfertigen (woran die IMK im letzten Jahr immer wieder erinnert werden musste), werden die eigenen ohnehin fragwürdigen Statistiken der ZIS nun künstlich in die Höhe getrieben.
Das Ziel der Protagonisten in den Innenbehörden scheint klar: Die Verbände DFB und DFL sollen in den Verhandlungen unter maximalen Druck gesetzt werden, zuletzt geschehen mit der erstmals öffentlich geäußerten Drohung der Weitergabe der Polizeikosten durch Herbert Reul und Armin Schuster, wenn die Forderungen der Politik nicht erfüllt werden. Dass aufgrund dieser rücksichtslosen Strategie eine Vielzahl von Fußballfans fernab jeder Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit mutwillig und zum Teil schwer verletzt wird, nehmen Polizei und Politik billigend in Kauf. Der Dachverband der Fanhilfen hat in seiner Stellungnahme vom 18. März 2026 die deutliche Zunahme gewalttätiger Polizeieinsätze in der laufenden Saison 2025/2026 dokumentiert. Die Anzahl gewalttätiger Eskalationen durch die Polizei überstieg schon im März die Gesamtzahl vorangegangener Spielzeiten.
Doch auch abseits dieser beobachtbaren polizeilichen Eskalation muss davon ausgegangen werden, dass die Politik den Verbänden druckvoll im Nacken sitzt. Das wird sichtbar, da DFL, DFB und Innenpolitik trotz vollmundiger Transparenzversprechen in der Öffentlichkeit nunmehr seit weiteren vier Monaten in Hinterzimmergesprächen an Verschärfungen der Stadionverbots-Richtlinien schrauben und dabei jegliche Faninteressen und Expertenmeinungen unberücksichtigt lassen.
Im Halbzeitfazit müssen wir daher leider feststellen, dass Politik, Polizei und scheinbar auch die Verbände aus dem letzten Jahr nichts gelernt haben und denken, sie können die gleiche Suppe nochmal kochen – und das noch schärfer gewürzt! Scheinbar müssen wir also wieder laut werden, um für Gerechtigkeit einzutreten, ihren Populismus zu entlarven und ihre perfiden Strategien zu kritisieren! Daher fordern wir:
Legio Augusta Hilft Rückblick 2025
18.3.26
Servus FCA-Fans,
im Rahmen des Heimspiels unseres FC Augsburg gegen den FC St. Pauli fand das Spendenjahr 2025 von Legio Augusta Hilft mit der Scheckübergabe an unser diesjähriges Spendenziel „SternenEltern Schwaben e.V.“ sein erfolgreiches Ende. Stolze 18.700 € konnten schlussendlich überreicht und somit die bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr 2024 erneut übertroffen werden.
Der Verein „SternenEltern Schwaben“ widmet sich dabei der umfangreichen Unterstützung von Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt verlieren oder verloren haben. Das Angebot besteht u.a. aus mehreren Erinnerungswäldern, Himmelbettchen, mobiler Kühlhilfe sowie Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit. Mit unserer Spende soll insbesondere das bestehende Angebot aufrechterhalten werden, da für die Arbeit der Initiative keinerlei staatliche Unterstützung existiert und der Verein somit komplett auf Spenden angewiesen ist. Weitere Infos findet Ihr unter https://www.sterneneltern-schwaben.de.
Den Startschuss für das Spendenjahr 2025 gab die erste Becherpfandsammlung beim Heimspiel gegen Holstein Kiel während der Rückrunde der abgelaufenen Saison 2024/25, wobei es nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben sollte und wir im Laufe der Hinrunde der aktuellen Saison 2025/26 zwei weitere Sammelaktionen zu den Heimspielen gegen Bayern München sowie gegen den HSV organisierten. Abseits des Becherpfands konnten wir insbesondere durch Essens- und Getränkeverkäufe bei szeneeigenen Fußballturnieren wie unserem Max und Dani Gedenkturnier oder der Copa Augusta, aber auch bei neuen Veranstaltungen wie dem 1. Ulrich-Biesinger-Tribüne-Fest im Anschluss an unser Heimspiel gegen Mainz, reichlich Spenden generieren. Den Abschluss des Spendenjahres markierte traditionsgemäß der FCA-Weihnachtsmarkt auf dem Stadionvorplatz zum Nikolaus-Heimspiel gegen Leverkusen, in dessen Rahmen mit zwei Glühweinständen und einer Tombola ebenfalls eine ordentliche Summe zusammenkam.
Es freut uns außerordentlich, als Ultrasgruppe mit unserer Spendenaktion einen kleinen Teil zur sozialen Verantwortung beizutragen und den Zusammenhalt in der Region spürbar machen zu können.
Wir bedanken uns bei allen beteiligten FCA-Fans und Spendern für die tatkräftige Mithilfe, welche die Unterstützung sozialer Projekte aus der Region jährlich möglich macht. Darüber hinaus gilt unser Dank „SternenEltern Schwaben e.V.“ für den unschätzbaren Beistand betroffener Familien in Schwaben.
Auf Augsburg - Auf Schwaben!
Legio Augusta im März 2026
Transparenzoffensive zur Überarbeitung der SV-Richtlinien
2.3.26
Vor rund zwei Wochen meldeten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns bereits mit einer Stellungnahme bezüglich der in Hinterzimmern des DFB erarbeiteten neuen Stadionverbots-Richtlinie. Seitdem herrscht vor allem eins: Stille.
Zwar hat die DFL erstaunlich schnell – bereits am Freitag der Veröffentlichung unserer Stellungnahme – mit einem internen Schreiben an die Vereine reagiert. Die große Chance, nun endlich mit offenen Karten zu spielen, wurde jedoch abermals vertan.
Nun ist es für uns nichts Neues, dass wir Fans in Entscheidungen oder Prozesse der DFL nicht eingebunden werden. Dass allerdings selbst Vereine – teilweise gänzlich – außen vor gelassen werden, ist durchaus verwunderlich.
Das besagte Schreiben der DFL verbreitet dabei auch ganz bewusst Lügen. So ist beispielsweise die Rede davon, die Vereine „umfassend über mögliche Änderungen“ informiert zu haben. Tatsächlich sind allerdings kritische Vereinsvertreter mit irreführenden Falschaussagen aufs Glatteis geführt und kaltgestellt worden. Auch eine erwähnte Videokonferenz fand lediglich im Monologform statt, ohne die Chance auf Rückfragen.
Im Gegensatz zur DFL haben wir die vergangenen Tage genutzt und sind mit unseren Vereinen ins Gespräch gegangen. Die Erkenntnis daraus: Bis heute wissen die Vereine über die geplanten Veränderungen in der SV-Richtlinie nicht oder bestenfalls nur rudimentär Bescheid! Da passt es ins Bild, dass auch im Rahmen der Regionalkonferenzen in der Woche vom 16. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt Informationen zur Überarbeitung der Stadionverbots-Richtlinien Fehlanzeige blieben.
Nun ist es natürlich schwierig, über Sachen zu urteilen, deren Inhalt man nicht kennt. Die DFL spricht gerne von „Transparenz“ – doch versagt dann gleich im ersten Schritt, diese zu schaffen.
Als transparenzliebende Fans sehen wir uns somit in der Pflicht, nun unsererseits mit einer Transparenzoffensive Licht ins Dunkel zu bringen. Denn wir wissen ganz genau Bescheid, welche Maßnahmen geplant sind.Fans & Vereine: Gemeinsam gegen die neuen SV-Richtlinien!
13.2.26
Hallo Fußballfans,
die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass die Verbände derzeit heimlich, still und leise eine deutliche Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien anstreben. In einem wiederholt intransparenten Prozess arbeiten Juristen der Verbände und deren Sicherheitsfunktionäre unter punktueller Einbeziehung einzelner Vereine offenbar daran, umfassende Änderungen an den derzeit gültigen Richtlinien umzusetzen.
Es ist zu befürchten, dass dort all jene Themen zur Debatte stehen, die schon im Rahmen der Innenministerkonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen sind: Eine zentrale Stadionverbotskommission mit Weisungsrecht gegenüber den Vereinen und andere weitreichende Verschärfungen gegenüber dem Status Quo.
So waren etwa zwei Kernforderungen aus der IMK, „Soll-Bestimmungen“ in „Ist-Bestimmungen“ umzuwandeln und Stadionverbote für eine Mindestdauer festzusetzen, was vielerorts auf große Kritik gestoßen ist. Aufgrund des Schweigens der Verbände ist nicht auszuschließen, dass diese Damoklesschwerter weiterhin über deutschen Fans schweben. Das gerne als Präventionsmaßnahme verkaufte Konzept „Stadionverbot“ droht somit endgültig zum repressiven Mittel einer Parallelgerichtsbarkeit zu werden.
An dieser Stelle sehen wir unsere Vereine in der Pflicht, unsachgemäßen und praxisfernen Vorstößen entschieden entgegenzutreten. Dazu gehört, eine ergebnisoffene Diskussion einzufordern, die nicht abseits der Öffentlichkeit stattfindet und Fanperspektiven einbezieht. Zum Jahresende 2025 haben wir jedenfalls gezeigt, was wir gemeinsam auch in solch aufgeladenen Themen erreichen können.
Die Verbände fordern wir dazu auf, ihre Entscheidungen nicht im Hinterzimmer zu treffen, sondern offen und transparent die Diskussion zu führen.
Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2026
Demoaufruf: Finger weg von Jugend- und Subkulturen!
5.2.26

Vergangenen Samstagabend stürmten über 200 Polizisten den City Club und das dazugehörige Café, während dort zahlreiche Augsburger:innen friedlich tanzten, feierten oder ihren Feierabend bei einer Pizza genießen wollten. Mit einem Kamerateam von ProSieben im Gepäck rückte die Polizei mit einem Leiterwagen an, verschaffte sich Zugang zu Fenstern im Obergeschoss und schlug Türen und Fenster ein. Gäste und Mitarbeiter:innen wurden über Stunden festgehalten und teilweise entwürdigenden, unverhältnismäßigen Nacktkontrollen unterzogen. Der Vorwand des angeblichen Drogenhandels im City Club, stellte sich erwartungsgemäß als absurd heraus.
Wir als Fußballfans kennen dieses Vorgehen schon seit langem. Hausdurchsuchungen werden ohne jede Verhältnismäßigkeit von Richter:innen zugelassen und von der Polizei rücksichtslos und mit Freude an Zerstörung durchgeführt. Das vorgeschobene Ziel dieser Razzien wird nie erreicht, aber der Beifang an Zufallsfunden sowie Laptops, Handys usw. wird gerne für Monate einkassiert und ausgewertet. Das Ganze wird flankiert von einer restriktiven Stadtregierung und Stadtverwaltung, die in der Fankultur in erster Linie ein Sicherheitsrisiko sieht. Was Repression anbelangt, teilen wir das Los des City Club, der als alternativer Ort wohl auch ein Dorn im Auge des Sicherheitsapparats ist. Deswegen wollen wir uns nicht nur solidarisieren, sondern auch für unsere eigene Fankultur auf die Straße gehen.
Gegen den bayerischen Polizeistaat!
Für eine lebendige Fan-, Jugend- und Subkultur in Augsburg!
Ultras FC Augsburg
Augusta Unida in Concert Nr. 13
17.12.25
Servus FCA-Fans,
nach dem Bremen-Heimspiel lädt Augusta Unida bereits zum 13. Mal zum Konzert. Mit dabei sind wieder echte Größen der Subkultur:
Die Lokalmatadore von Herrengedeck Royal heizen ein mit ordentlich Punkrock. Darüber hinaus kommt die katalanische Rock-'n'-Oi!-Band Coratge extra nach Augsburg angereist, um hier ihr internationales Debüt zu geben. Zur anschließenden Aftershow Party übernimmt DJ Krabben-Lui an den Plattentellern und liefert feinsten Ska, Reggae und Dub.
Tickets gibts beim Bremen-Spiel neben dem Fancorner und an der Abendkasse vor Ort!
Augusta Unida Antiracista
Fans & Vereine: Gemeinsam weiter gegen Populismus!
12.12.25
Die letzten Wochen dominierte der Protest gegen die Maßnahmen, die bei der Innenministerkonferenz in Bremen zur Debatte standen, unsere Spieltage.
Immerhin konnten bereits vor Beginn der IMK erste kleine Erfolge verzeichnet werden. Absurde Maßnahmen wie personalisierte Tickets, Gesichtsscanner sowie KI-Methoden an Stadioneingängen waren bereits vor Konferenzbeginn vom Tisch.
Neben den Protesten der Fanszenen in den Stadien und auf den Straßen standen auch unsere Vereine in ungewohnter Geschlossenheit entschieden hinter uns und den Protesten. Wir erkennen das ausdrücklich positiv an!
Dennoch bleiben nach der IMK große Bedenken. Beschlossen wurde die Einrichtung einer zentralen Stadionverbotskommission. Hierbei tappen Fans und Vereine weiterhin im Dunkeln, was diese Kommission schlussendlich wirklich für Rechte und Pflichten hat, wie sie sich personell zusammensetzt und welche Konsequenzen sie für Fans und Vereine hat.
Für uns ist klar, dass dieses neu geschaffene Gremium lokale Vertrauens- und Arbeitsprozesse schwächt, einen Keil zwischen Fans und Vereine treibt und weiterhin mit Entschiedenheit abzulehnen ist.
Wir appellieren an unsere Vereine, gegenüber Verbänden und Politik stark zu bleiben und sich weiterhin konsequent gegen die geplante zentrale SV-Kommission auszusprechen.
Auch das Thema Pyrotechnik spielt weiterhin eine große Rolle und ist den Law-and-Order-Politikern ein Dorn im Auge.
Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam als Fans und Vereine einen langen Atem brauchen, um der Politik auch bei diesem Thema konsequent die Stirn zu bieten und lösungsorientiert an der Thematik zu arbeiten, anstatt populistischen Worthülsen auf den Leim zu gehen.
Die nächste Innenministerkonferenz kommt und unser Kampf für freie und selbstbestimmte Kurven ist noch lange nicht vorbei.
Lasst uns wie in den vergangenen Wochen diesen Weg weiterhin gemeinsam gehen. Für unsere Kurven. Für unsere Vereine. Für die einzigartige Fankultur in Deutschland.
Die Fanszenen Deutschlands im Dezember 2025












