Es geht nur Gemeinsam

29.3.19

Servus FCA-Fans, entscheidende Wochen liegen vor uns! Am morgigen Samstag sowie mit dem Heimspiel gegen Stuttgart stehen uns zwei Spiele gegen direkte Konkurrenten bevor. Im Pokal wartet mit dem Viertelfinale zudem noch ein absolutes Highlight auf uns. Entscheidende Wochen, in denen wir Fans mehr denn je gefragt sind, unserer Mannschaft den benötigten Rückhalt zu bieten. Der Traum vom Klassenerhalt sowie dem Pokalfinale lebt. Lasst ihn uns wahr werden! Am heutigen Freitag besuchten die verschiedenen Fanclubs der Ulrich-Biesinger-Tribüne die Mannschaft nach dem Abschlusstraining. Gemeinsam wurde sich auf die bevorstehenden Aufgaben eingeschworen und der Mannschaft die bedingungslose Unterstützung für die Endphase der Saison ausgesprochen. Die bisherige Saison verlief sicherlich nicht immer nach unseren Vorstellungen, doch wie auch in der Vergangenheit halten wir nach wie vor an unserem Credo fest: Zusammenhalten, das ist unser Ziel!

Nicht nur in den kommenden Spielen ist jeder aus der FCA-Familie gefragt, seinen kleinen Beitrag zum großen Ganzen zu leisten. Nicht nur die Ulrich-Biesinger-Tribüne, sondern das gesamte Schwabenstadion steht in der Verantwortung nochmal enger zusammenzurücken und im Stadion eine Schippe draufzulegen. Für das Pokalspiel am kommenden Dienstag werden die Fanclubs der Ulrich-Biesinger-Tribüne gemeinsam mit dem FCA einen passenden Rahmen stellen, um diesem besonderen Tag den Rahmen zu verleihen, den er verdient. Ab 17 Uhr ist jeder FCA-Fan eingeladen, sich gemeinsam auf dem Stadionvorplatz bei Essens- und Getränkeständen auf das Spiel einzustimmen. Um 19 Uhr werden wir gemeinsam frenetisch den Mannschaftsbus in Empfang nehmen. Nur eine Mannschaft kann weiter kommen. Wer das sein wird werden wir unserem Team gleich mit Eintreffen am Stadion zeigen! Nehmt euch für diesen besonderen Tag Zeit und kommt vorbei.
Es geht nur gemeinsam!

Ulrich-Biesinger-Tribüne

Vier Ligen, vier Meister, vier Aufsteiger – Regionalliga Reform jetzt!

15.3.19

„Meister müssen aufsteigen!“ lautet die Forderung, die in den letzten Jahren regelmäßig in deutschen Stadien propagiert wurde, was deutlich zeigt, wie allgegenwärtig die Problematik rund um die Aufstiegsregelung der Regionalligen ist. Einhergehend mit der bislang letzten Reform 2012, wurde die zuvor dreigleisige Regionalliga fünfgleisig. Dies hatte zur Folge, dass die drei bestehenden Aufstiegsplätze in einer Relegationsrunde ausgespielt werden, bestehend aus den Meistern jeder Liga und dem Zweiten der mitgliederstärksten Regionalliga Südwest. In der Konsequenz wurde damit der Ertrag einer gesamten Saison von Hin- und Rückspiel in der Relegation abhängig gemacht. Ein solches Verfahren ist mit den Grundsätzen des Sports in keiner Weise vereinbar, ganz zu schweigen von den wirtschaftlichen, teils existenziellen Konsequenzen, die ein solcher Verbleib in der Regionalliga für die oftmals ohnehin schon klammen Vereine nach sich zieht. Im Laufe der vergangenen Jahre kam auch bei immer mehr Funktionären langsam aber sicher die Einsicht, dass der Status quo nicht weiter hinnehmbar ist, sodass die Weichen für eine erneute Reform gestellt werden sollten. Weiterlesen...

Leipzig Protest

28.2.19



Unsere ausführliche Sicht der Dinge könnt ihr noch mal hier nachlesen: https://augsburg.original1907.de/2016/08/warum-rb-leipzig-dem-fuball-schadet-wie.html?i=2

RGW-Hilfe klagt gegen Betretungsverbot

24.2.19

Hohe Lebensqualität, Umwelthauptstadt, sonnigste Stadt Deutschlands – Freiburg weckt wohl bei den meisten Bürgern positive Assoziationen. Ganz anders stellt sich die Lage hingegen bei Fußballfans dar: eingeschränkte Sicht vom Gästeblock aufs Spielfeld, Käfighaltung, kaum genehmigte Fanutensilien wie Fahnen oder Megaphone. Doch nicht nur in diesem zweifelhaften Ranking nehmen die Breisgauer einen Spitzenplatz ein, auch das lokale Ordnungsamt kommt zu fragwürdigem Ruhm. So hat insbesondere die heimische Fanszene, aber auch Gästefans seit Jahren massiv mit Betretungsverboten zu kämpfen. Auch uns beschäftigte dieses Thema vor dem anstehenden Auswärtsspiel.

Einige Wochen vor dem Gastspiel des FCA beim SCF erhielt RGW-Hilfe Mitglied Giuseppe (Name geändert) die Ankündigung eines „Aufenthaltsverbot für das Stadtgebiet Freiburg im Breisgau am Samstag, 23.02.2019 anlässlich des Fußballspiels SC Freiburg gegen FC Augsburg.“
Verwundert über diese angedrohte Maßnahme kontaktierte unser Mitglied uns. Hatte er doch bisher bei all den Gastspielen in Freiburg niemals Probleme mit der Polizei oder kam in Konflikt mit dem Gesetz. Auch ist keine besondere Rivalität zwischen beiden Fanszenen bekannt.

Dem Fan wird vorgeworfen, „in der Vergangenheit mehrfach durch Störungen aufgefallen zu sein“ und darüber hinaus „in der Ultraszene des FC Augsburg aktiv zu sein“.

Eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe, welche nicht als kriminell eingestuft wird, darf nicht zum Nachteil einer Person ausgelegt werden. Die Kriminalisierung einer gesamten Szene und einem eindimensionalen Schwarz-Weiß Denken fördert lediglich Feindbilder.

Im konkreten Fall stützt sich die Vermutung, der Fan stelle eine Gefahr für die „öffentliche Sicherheit und Ordnung“ da auf drei konkrete Fälle. Eine fünf Jahre zurückliegende Jugendstrafe (Urteil: 16 Sozialstunden) und zwei vermeintliche Landfriedensbrüche, wobei einer eingestellt und im anderen Fall noch keine Schuld bewiesen wurde.

Mit Unterstützung der RGW-Hilfe legte unser Mitglied Einspruch ein, handelt es sich bei einem derartigen Verbot schließlich um einen herben Eingriff in die persönliche Bewegungsfreiheit eines Menschen. Bereits in der Vergangenheit konnten wir erfolgreich ein Betretungsverbot kippen. (http://rot-gruen-weisse-hilfe.de/rgw-hilfe-unterstuetzt-fan-im-kampf-gegen-betretungsverbot-in-der-eigenen-stadt/)

Betretungsverbote werden präventiv und nicht repressiv ausgesprochen. D.h. eine strafrechtliche Verurteilung des Betroffenen ist gar nicht erst nötig. Gerade deshalb erachten wir diese Form der Sanktionierung als äußerst gefährlich und im vorliegenden Fall – unter Anbetracht der benannten Faktoren – als äußerst fragwürdig.

Das Verwaltungsgericht lehnte letztlich den Einspruch ab. Zwar teilte das Freiburger Verwaltungsgericht unsere Ansicht, dass eine Mitgliedschaft in einer Ultraszene einer Person nicht nachteilig ausgelegt werden kann, allerdings genügten ihm die geschilderten Fälle für ein Betretungsverbot.

Die anfallenden Kosten wurden durch die Rot-Grün-Weiße Hilfe übernommen.

Rot-Grün-Weiße Hilfe Augsburg