Fans & Vereine: Gemeinsam gegen die neuen SV-Richtlinien!

13.2.26

Hallo Fußballfans,

die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass die Verbände derzeit heimlich, still und leise eine deutliche Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien anstreben. In einem wiederholt intransparenten Prozess arbeiten Juristen der Verbände und deren Sicherheitsfunktionäre unter punktueller Einbeziehung einzelner Vereine offenbar daran, umfassende Änderungen an den derzeit gültigen Richtlinien umzusetzen.

Es ist zu befürchten, dass dort all jene Themen zur Debatte stehen, die schon im Rahmen der Innenministerkonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen sind: Eine zentrale Stadionverbotskommission mit Weisungsrecht gegenüber den Vereinen und andere weitreichende Verschärfungen gegenüber dem Status Quo.

So waren etwa zwei Kernforderungen aus der IMK, „Soll-Bestimmungen“ in „Ist-Bestimmungen“ umzuwandeln und Stadionverbote für eine Mindestdauer festzusetzen, was vielerorts auf große Kritik gestoßen ist. Aufgrund des Schweigens der Verbände ist nicht auszuschließen, dass diese Damoklesschwerter weiterhin über deutschen Fans schweben. Das gerne als Präventionsmaßnahme verkaufte Konzept „Stadionverbot“ droht somit endgültig zum repressiven Mittel einer Parallelgerichtsbarkeit zu werden.

An dieser Stelle sehen wir unsere Vereine in der Pflicht, unsachgemäßen und praxisfernen Vorstößen entschieden entgegenzutreten. Dazu gehört, eine ergebnisoffene Diskussion einzufordern, die nicht abseits der Öffentlichkeit stattfindet und Fanperspektiven einbezieht. Zum Jahresende 2025 haben wir jedenfalls gezeigt, was wir gemeinsam auch in solch aufgeladenen Themen erreichen können.

Die Verbände fordern wir dazu auf, ihre Entscheidungen nicht im Hinterzimmer zu treffen, sondern offen und transparent die Diskussion zu führen.

Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2026

Demoaufruf: Finger weg von Jugend- und Subkulturen!

5.2.26


Vergangenen Samstagabend stürmten über 200 Polizisten den City Club und das dazugehörige Café, während dort zahlreiche Augsburger:innen friedlich tanzten, feierten oder ihren Feierabend bei einer Pizza genießen wollten. Mit einem Kamerateam von ProSieben im Gepäck rückte die Polizei mit einem Leiterwagen an, verschaffte sich Zugang zu Fenstern im Obergeschoss und schlug Türen und Fenster ein. Gäste und Mitarbeiter:innen wurden über Stunden festgehalten und teilweise entwürdigenden, unverhältnismäßigen Nacktkontrollen unterzogen. Der Vorwand des angeblichen Drogenhandels im City Club, stellte sich erwartungsgemäß als absurd heraus.

Wir als Fußballfans kennen dieses Vorgehen schon seit langem. Hausdurchsuchungen werden ohne jede Verhältnismäßigkeit von Richter:innen zugelassen und von der Polizei rücksichtslos und mit Freude an Zerstörung durchgeführt. Das vorgeschobene Ziel dieser Razzien wird nie erreicht, aber der Beifang an Zufallsfunden sowie Laptops, Handys usw. wird gerne für Monate einkassiert und ausgewertet. Das Ganze wird flankiert von einer restriktiven Stadtregierung und Stadtverwaltung, die in der Fankultur in erster Linie ein Sicherheitsrisiko sieht. Was Repression anbelangt, teilen wir das Los des City Club, der als alternativer Ort wohl auch ein Dorn im Auge des Sicherheitsapparats ist. Deswegen wollen wir uns nicht nur solidarisieren, sondern auch für unsere eigene Fankultur auf die Straße gehen.

Gegen den bayerischen Polizeistaat!
Für eine lebendige Fan-, Jugend- und Subkultur in Augsburg!

Ultras FC Augsburg

Augusta Unida in Concert Nr. 13

17.12.25

Servus FCA-Fans,

nach dem Bremen-Heimspiel lädt Augusta Unida bereits zum 13. Mal zum Konzert. Mit dabei sind wieder echte Größen der Subkultur:

Die Lokalmatadore von Herrengedeck Royal heizen ein mit ordentlich Punkrock. Darüber hinaus kommt die katalanische Rock-'n'-Oi!-Band Coratge extra nach Augsburg angereist, um hier ihr internationales Debüt zu geben. Zur anschließenden Aftershow Party übernimmt DJ Krabben-Lui an den Plattentellern und liefert feinsten Ska, Reggae und Dub.

Tickets gibts beim Bremen-Spiel neben dem Fancorner und an der Abendkasse vor Ort!

Augusta Unida Antiracista